16. Tag – Im Herzen der White Mountains

Streckenetappe: Franconia Notch - Garfield Ridge Shelter / 10Mi

Geschlafen habe ich in meinem Freicamp ganz gut. Es raschelte und trappste zwar rund um das Zelt, aber das störte mich nicht. Gegen 03:00 Uhr wurde es etwas kühl und ich holte mir meinen Schlafsack in den Bivy-Bag. Danach ging es wieder mit schlafen! Um 05:20 Uhr baute ich mein Zelt ab und um 06:50 Uhr war ich wieder unterwegs. 

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15. Tag – Zeit ist relativ…

Streckenetappe: Eliza Brook Shelter - Franconia Notch / 10Mi
Früh losgehen ist relativ. Ich war erst um 07:30 Uhr am A.T. Mit dem South Kinsman und dem North Kinsman Mountain warteten gleich 2 schwere Kaliber auf mich. Es ging wieder stundenlang über Felsen, Wurzeln, Schlamm gerade nach oben. Bei vielen Passagen mußte ich erstmals die Stöcke weggeben. So gegen 11:00 Uhr waren dann beide Gipfel geschafft. Es bot sich eine herrliche Aussicht und gegenüber konnte ich die Franconia Ridge mit ihren zahlreichen Gipfeln sehen. Ridge bedeutet wie ich schon weiß - meilenweites Gratwandern, diesmal oberhalb der Baumgrenze.

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Tag 14. – Die ersten Schritte in die White Mountains

Streckenetappe: Glencliff - Eliza Brook Shelter / 17Mi

Also ging es heute früh los - 05:10 Uhr war aufstehen angesagt. Ich hatte schnell alles beisammen, trug den Rucksack aus dem Gästehaus und genehmigte mir zum Frühstück noch eine Cola und Pop tarts. Charly, der Buchhändler aus Alabama war auch schon auf den Beinen. Dann um 06:10 Uhr ging es auf den Trail zurück. Der Mt. Moosilauke mit 4802f stand gleich an. Klingt hoch - ist es auch, der Berg war gut 1.600 m hoch und es galt 4000f an Höhenmetern zu überwinden. Über 6 Mi zog sich der Aufstieg hin. Es war wie immer, es ging gerade nach oben, ohne jegliche Schnörkel. Die Beschaffenheit des Weges war auch wie immer - Felsen jeglicher Größe und unzählige Wurzeln. Dazu gesellten sich unzählige Schlammlöcher, die meisten davon tief und schwierig zu umgehen. So ging es stundenlang nach oben und um ca. 10:00 Uhr war ich dann am Gipfel. Zudem hatte ich auch eine Begegnung der etwas anderen Art.

Vor mir stand auf einmal ein Moose - eine etwas kleinere Elchart - und blockierte den Weg. Ich blieb stehen, mache Fotos, klopfte mit den Stöcken, sprach mit dem Tier, aber das Moose machte keine Anstalten den Weg frei zu geben. Ich war mir auch nicht sicher ob es ratsam wäre noch näher - als ich bereits schon war - an das Tier heran zu gehen.

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