Eine gute Grundkondition ist mE auf alle Fälle notwendig! Die teilweise langen, gerade nach oben führenden Anstiege, zB zur Black Rock Hut in den Shenandoahs  erfordern starke Füße! Die Gelenke und Muskeln sollten die Belastungen durch den Rucksack und das tägliche Gehen in teilweise sehr unwegsamen, weil felsigem Gelände, schon vorher gewöhnt sein. Den Shelter ohne brennende Muskeln, Blasen oder sonstige körperliche Beschwerden zu erreichen, steigert den Trailgenuß enorm. Daher empfiehlt es sich vor dem Aufbruch regelmäßige, durchaus längere Wanderungen mit dem Rucksack zu machen. Zusätzliches Training mit dem Hometrainer oder Crosstepper ist ebenfalls der Sache dienlich! Der Ansatz ich fahr da mal hin der Körper wird sich schon daran gewöhnen wird entweder zu einem vorzeitigen Abbruch des Abenteuers oder zu Verletzungen führen.

Speziell in Pennsylvania ist die Belastung der Gelenke, Muskeln, Sehnen enorm. Der felsige Untergrund erfordert einen trainierten Gleichgewichtssinn. Ein Sturz in den Felsen birgt eine 100%ige Verletzungsgefahr.

Wanderstöcke unterstützen nicht nur die Sicherheit beim Gehen, vor allen Dingen entlasten sie die Gelenke bei An- und Abstiegen! Für mich waren sie unverzichtbar! Ich trug den gesamten Trail Gamaschen, nicht nur als Schutz vor ev. Zecken- oder Schlangenbissen, vor allen Dingen schützten mich die Gamaschen oft vor Kratz- oder Schürfwunden durch Felsen, Büschen usw.. Diese Kombination kann ich auch nur empfehlen!