Etappe: Salzburg Hauptbahnhof—Mönchsberg—Fürstenbrunn—Großgmain—Bayerisch –Gmain—Bad Reichenhall, reine Gehzeit 05:27Stunden, für 24Kilometer, Höhenmeter im Anstieg 437, Höhenmeter im Abstieg 336, Wegnummer 404
Zum zweiten Mal in dieser Woche fuhr ich zu früher Morgenstunde von Ried im Innkreis nach Salzburg, um meine Wanderung auf dem Voralpenweg 04 fortzusetzen. Heute stand ja quasi die Abschlussetappe von Salzburg nach Bad Reichenhall auf dem Plan. Es war aber nur quasi der Abschluss, die Etappe über das Höllengebirge inklusive Schafberg steht ja noch aus.
Also, noch vor 07:00 Uhr war ich durch die Mozartstadt unterwegs. Es ging vom Hauptbahnhof hinunter zur Salzach, diese wurde überquert und weiter ging es auf den Mönchsberg zur Festung Hohensalzburg. Dort traf ich auch wieder auf den originalen 04er-Weg. Eine etwas komplizierte Wegführung – die Konzentration erforderte – brachte mich vom Mönchsberg hinunter zum Leopoldskroner Weiher. Bis hierher kannte ich den Weg noch vom Rupertiweg, allerdings bog der Voralpenweg am Ende des Leopoldskroner Weihers in den Ortsteil Leopoldskron ab, während der Rupertiweg/E10 geradeaus in Richtung Pflegerbrücke weiterlief.
Nach Leopoldskron traf ich auf den Glanbach und folgte diesem sehr, sehr lange, bis ich schließlich Fürstenbrunn erreichte. Im dortigen Dorfladen gab es eine kleine Pause und meinen Stempel.
Zwischenzeitlich hatte der wunderschöne Tag eine gewisse Wärme entwickelt, das heißt, es wurde allmählich ziemlich heiß. Die Wege allerdings waren ganz moderat und problemlos zu begehen. Mein Trinksystem war auch gut gefüllt, also alles gut.
Noch im Ortsgebiet von Fürstenbrunn zweigte der 04er-Weg dann rechts von der Hauptstraße ab. Der sogenannte Alpenweitwanderweg brachte mich zuerst in das Gebiet Langwiesen und in weiterer Folge erreichte ich den Latschenwirt. Der Alpenweitwanderweg führte moderat durch Waldgebiet, was bei diesen Temperaturen äußerst angenehm war.
Nach dem Latschenwirt ging es auf einer Forststraße zum Parkplatz Bruchhäusl und von dort weiter zur Wolfschwangalm. Hier verlässt der Voralpenweg 04 wieder den Alpenweitwanderweg und ich erreichte den Markt Großgmain. Hier gab es den letzten Stempel. Vorbei an der Burgruine Plainburg durchwanderte ich Großgmain und erreichte gleich danach die Gemeinde Bayerisch Gmain, ich war also in Deutschland angekommen.
Bayerisch Gmain kann auch als Vorort von Bad Reichenhall bezeichnet werden (ich hoffe, die Bayerisch-Gmainer sind mir nicht böse). Ich suchte mir dann den Bahnhof von Bad Reichenhall, eine wirklich mickrige Station! In der Nähe der Bahnstation gab es keinerlei Möglichkeit einen Stempel zu erhalten! Daher gilt das Motto—Stempellos in Reichenhall
Es dauerte nicht lange und ich hatte eine S-Bahn-Verbindung nach Freilassing. Eine direkte Verbindung nach Salzburg gibt es von Bad Reichenhall nicht. Gegen 14:00 Uhr war ich wieder am Bahnhof in Salzburg und machte mich auf den Rückweg nach Ried im Innkreis.
Jetzt fehlen mir noch drei Etappen durch das Höllengebirge (inklusive Schafberg). Ich hoffe, dass ich bis Ende Juni 2026 den Voralpenweg 04 abschließen kann.