9. Tag am Südalpenweg 03 – 8. September 2023 – Auf Umwegen zur Eisenkappler Hütte

Etappe: Ried im Innkreis—Bad Eisenkappl—Eisenkappler Hütte, reine Gehzeit 04:20Stunden für ca. 15,5 Kilometer, Höhenmeter im Anstieg ca. 1000m,  WegNr 603(Gesperrt), 616, 5, Mautstrasse

Eigentlich hatte ich die Wanderschuhe für heuer schon an den berühmten Nagel gehängt. Die Burgenland Extrem Classic Tour sollte ein feiner Abschluß 2023 sein.

Aber da war jetzt dieses wunderschöne Herbstwetter. Außerdem wäre es super, könnte ich am 03er Weg die Karawanken fertig gehen. Daher ging es wieder zurück nach Bad Eisenkappl. 8,5 Stunden dauerte die Anreise von Ried im Innkreis. Um 14:30Uhr stieg ich im Zentrum von Eisenkappl aus dem Bus und suchte mir den Weg mit der Nummer 603 Richtung Eisenkappler Hütte. Ich fand ihn auch und böse Überraschung, der 603er Weg zur Eisenkappler Hütte war wegen schwerer Sturmschäden gesperrt.

Super! War meine Wanderung schon zu Ende bevor sie überhaupt begonnen hatte? Normalerweise lasse ich mich von derartigen Sperren/Verboten nicht so leicht beeindrucken. Aber diesmal sagte mir eine innere Stimme, ich sollte die Warnung ernst nehmen.

So rief ich den Hüttenwirt der Eisenkappler Hütte an und fragte nach einer alternativen Aufstiegsroute. Ich solle den Weg Nummer 5 entlang des Ebriachbaches nehmen, dann ein kurzes Stück die Asphaltstraße entlang gehen, beim Obir-Pepi rechts auf den Weg mit der Nummer 616 abbiegen. Dieser asphaltierte Fahrweg wird in weiterer Folge nach rechts verlassen und biegt in einen teilweise stark verwachsenen, steil ansteigenden Waldweg ein.

 

Lange und steil geht es aufwärts, bis der Waldsteig beim Kurniksattel auf die Mautstraße zur Eisenkappler Hütte trifft. Der 616er Weg folgt nun lange der Mautstraße, schöne Panoramablicke zu den Steiner Alpen tun sich auf und schließlich wird der Petschniksattel erreicht. Ich wanderte weiter die Mautstraße entlang, passierte ein Ferienhaus und kam zu einer Abkürzung, dh der Weg bog wieder steil ansteigend in den Wald ab.

Schön langsam wurde die Sache anstrengend! Die Mautstraße wird wieder gequert und weiter führte der Weg steil nach oben. Jetzt trägt er wieder die Nummern 603, 608. Als sich langsam die lange Anreise spürbar machte, war sie da, die Eisenkappler Hütte. Gefiel mir ganz gut. Einer der Hüttenwirte zeigte mir meine Schlafgelegenheit und erklärte den sonstigen Hausbrauch.

Dann gab es ein gutes Schwammerlgulasch samt Semmelknödel. Eine kurze Dusche und ein Radler , dann war alles wieder gut.

Morgen steht eine lange Etappe an. Ich freue mich schon auf den Hochobir! Enden wird die morgige Etappe nach vielen Stunden beim Koschutahaus.