8. Tag am Voralpenweg 04 – 12. März 2026—Gresten—Waidhofen an der Ybbs

Etappe: Gresten—Mittereith—St. Leonhard am Walde—Windhag—Waidhofen an der Ybbs,   reine Gehzeit 06:35Stunden für 27,7Kilometer, Höhenmeter im Anstieg 819, Höhenmeter im Abstieg 869,  Wegnummer 204, 208, NÖ LRWW

Noch vor 07:30 Uhr saß ich beim Frühstück im Gasthof zur Post. Übrigens ein sehr gutes Frühstück – und mit € 70,- passt auch der Preis. Heute war allerdings nichts mit sonnigem Frühlingstag. In der Nacht hatte es wohl geregnet. Der Morgen hüllte sich in Grau, es hatte merklich abgekühlt und ein kühler Wind verstärkte das Kältegefühl. Aber solange es trocken blieb, war alles gut.

Es war etwa 07:45 Uhr, als ich das Gasthaus zur Post verließ. Der Weg führte zunächst am städtischen Friedhof von Gresten vorbei, und zum Munterwerden gab es gleich einen knackigen Anstieg.

Beim Ortsteil Lacken erreichte ich den Grestenbach, dem ich eine Zeit lang folgte. Dann bog der Voralpenweg 04 nach rechts ab. Es ging steil bergauf, vorbei an einem Gehöft und durch das Gebiet des Innergrabens hinauf zum Grestenberg bzw. Grestner Hochkogel. Der Anstieg war durchaus fordernd – etwa 400 Höhenmeter waren zu überwinden. Am Grestenberg angekommen führte der Weg an einigen Gehöften vorbei. Ich hatte nun für längere Zeit meine Reisehöhe erreicht.

 

Auf einem asphaltierten Höhenweg bzw. Fahrweg passierte ich die Gehöfte und Ansiedlungen Schauersberg, Richtereck, Mitterreith, Lehen am Mitterreith und Brandstatt. Wie bereits erwähnt: Es war heute kühl und bewölkt. Manchmal nieselte es leicht, und der Wind machte es auf dem Höhenweg ziemlich kalt.  

Nach den Gehöften von Brandstatt ging es einige Zeit auf Wald- und Wiesenwegen weiter Richtung Pramreit, bevor mich der Weg schließlich nach St. Leonhard am Wald führte. Im Kaffeehaus / in der Konditorei Ettel bekam ich meinen Stempel. Dazu gab es einen ausgezeichneten Kaffee und ein nettes  Gespräch mit der Chefin.

Danach ging es wieder auf Asphalt weiter. Überhaupt war Asphalt heute der überwiegende Untergrund. Ich folgte von St. Leonhard am Wald zunächst der Hauptstraße bis zum sogenannten Kücherlkreuz. Danach verlief der Weg wieder abseits der Straße auf Feldwegen, vorbei an der Ansiedlung Schobersberg, Richtung der kleinen Ortschaft Windhag. Nach Windhag begann schließlich der Abstieg nach Waidhofen an der Ybbs. Über Wiesen- und Waldwege ging es hinunter in den Ortsteil Unterzell.

 

Waidhofen an der Ybbs scheint eine sehr schöne Stadt zu sein. Entlang der Ybbs – übrigens bereits der vierte Fluss auf dieser Wanderung – reihten sich Wehranlagen, Bürgerhäuser, Kirchen und Schlösser.

Im Magistrat holte ich mir meinen Stempel und wanderte anschließend weiter zum Bahnhof, der etwas außerhalb des Stadtzentrums liegt. Hier in Waidhofen an der Ybbs beendete ich meine Wanderung auf dem Voralpenweg 04.

Waidhofen ist ein günstiger Verkehrsknotenpunkt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Kaum am Bahnhof angekommen, hatte ich auch schon eine Verbindung nach Amstetten. Von dort ging es über Linz und Wels zurück nach Ried im Innkreis. Ich hoffe, dass ich im April nochmals einige Tage in den 04er Weg investieren kann. Es war auf alle Fälle eine sehr schöne Frühlingswanderung