Etappe: Wilhelmsburg—Meiselhöhe—Kaiserkogelhütte—Rabenstein a.d. Pielach—Tradigist/Warth, reine Gehzeit 06:24Stunden für 24Kilometer, Höhenmeter im Anstieg 590, Höhenmeter im Abstieg 535, Wegnummer 404, 604, 652, 655
So! Das schöne Frühjahrswetter Anfang März bedeutete für mich: Die Wandersaison 2026 war eröffnet. Der Voralpenweg 04 lud geradezu zum Weitergehen ein. Mein Plan bestand darin, im Frühjahr 2026 diesen Weitwanderweg bis nach Ebensee, zum Beginn des Höhlengebirges, weiterzugehen.
Im November 2025 war ich die sogenannte Nordroute des 04er Weges vom Kahlenberg bis ins Traisental nach Wilhelmsburg gewandert. Genau in diesem Wilhelmsburg setzte ich am 9. März 2026 meine Wanderung am Voralpenweg 04 fort. Zuerst holte ich mir meinen Stempel im Rathaus von Wilhelmsburg, danach erledigte ich noch einen schnellen Einkauf beim Spar. Schließlich folgte ich dem Weg mit der Nummer 655. Dieser führte mich entlang der Traisen.
Sechs Kilometer ging es zunächst flach dahin, am Teichstüberl von Florian vorbei, danach passierte ich den Stadtteil Chinatown. Immer entlang der Bahntrasse wanderte ich bis zum Ortsteil Rotheau–Eschenau. In Rotheau überquerte ich die Traisen. Anschließend ging es auf Asphalt durch die Ansiedlung Steinbuch, bevor der 04er Weg nach links abbog und steil durch ein Waldstück nach oben führte.
Der Anstieg war durchaus fordernd und mündete schließlich wieder in einen Fahrweg. Ein kurzes Stück ging es gemütlich dahin. Der Weg führte an einigen Gehöften vorbei, anschließend über ein Wiesenstück, bevor der 04er Weg erneut in einen Fahrweg einmündete. Dieser Höhenweg verlief einige Zeit moderat dahin, dann bog der Weg nach links ab und ein Feldweg führte mich hinunter zur Meiselhöhe.
Die Meiselhöhe bildet auch den Beginn des Aufstiegs auf den Kaiserkogel. Hier war ich wieder auf bekanntem Terrain unterwegs. Den Weg zum Kaiserkogel hatte ich bereits im Zuge des NÖ Mariazellerweges 06 begangen. Es ging auf einer moderaten Schotterstraße bergauf bis zum ersten Gehöft. Hinter dem Bauernhof führte der Weg weiter auf einem Kammweg, der mich schließlich zum Kaiserkogel und zur gleichnamigen Kaiserkogelhütte brachte.
Ich holte mir meinen Stempel und legte eine kurze Kaffeepause ein. Das Wetter war optimal zum Wandern, allerdings wehte stellenweise ein kühler Wind. Nach dem Kaiserkogel-Gipfelkreuz trennten sich der NÖ Mariazellerweg 06 und der Voralpenweg 04 wieder.
Der 04er Weg führte mich nun abwärts an den Ansiedlungen Taubenstein, Högerwies und Deutschbachmühle vorbei in Richtung Rabenstein an der Pielach. Der gesamte Abschnitt verlief auf Asphalt und zog sich gefühlt ziemlich lange bis nach Rabenstein. In Rabenstein holte ich mir meinen Stempel und füllte meine Vorräte auf. Das sollte sich später noch als sehr vorteilhaft erweisen.
Von hier hatte ich noch etwa drei Kilometer bis zu meinem Quartier im Steinschalerhof. Dorthin gelangte ich über den Pielachtal-Radweg, der entlang einer stark befahrenen Straße verläuft. Schließlich erreichte ich den Ortsteil Warth – Steinschal – Tradigist. Auch hier war ich bereits mehrmals unterwegs gewesen. Im Steinschalerhof checkte ich ein. Der Kollege an der Rezeption teilte mir mit, dass ich der einzige Nächtigungsgast sei. Daher gäbe es heute keine Küche, Getränke könne er mir allerdings anbieten.
Es war also wirklich gut, dass ich in Rabenstein noch eingekauft hatte. Was gab es sonst noch zu erwähnen? Abschnittsweise erforderten die Markierungen etwas Konzentration. Morgen geht es weiter Richtung Plankenstein.