5. Tag am E 10 – Rupertiweg – auf langen Wegen durch den Hausruck und Kobernaußerwald

Rupertiweg

Vom Hausruck über den Kobernaußerwald zur Salzach

Dieser Abschnitt erstreckt sich von Haag am Hausruck den Bogen des Hausruckwaldes entlang über die Feitzinger Höhe im Bereich von Pramet bis zur der im Kobernaußerwald gelegenen Steiglbergwarte. Der Weg führt dann durch den Kobernaußerwald über das Frauschereck nach Maria Schmolln und Mattighofen.

Von Mattighofen geht es über Eggelsberg nach Ibm am Rande des gleichnamigen Moores, nach Dorf Ibm und nach Holzöster am Ufer des gleichnamigen Sees. Über die Orte Ortholling und Gumpling wird Ostermiething erreicht – hier erfolgt der Zusammenschluß des Alternativabschnittes (Inn-Salzach-Uferweg) mit dem Hauptweg. Es geht weiter in Richtung Flachgau zur Salzach über Wildshut – wo die salzburgisch-oberösterreichische Landesgrenze erreicht wird – nach Oberndorf bei Salzburg bzw. Nußdorf am Haunsberg. Der Weg verläuft über den Haunsberg, vorbei am Ragginger See und erreicht Maria Plain, den Gaisberg und das Stadtgebiet von Salzburg.

In Maria Plain gilt es sich zu entscheiden ob man der Gaisbergroute und Glasenbach den Vorzug gibt oder der Route durch die Stadt Salzburg folgt und die Pflegerbrücke erreicht. Der Weg ist ab Haag am Hausruck wieder ganz gut markiert. Auf der Höhe von Eberschwang gibt es am Ledererkopf einen sehr schönen Aussichtspunkt!

Aber Vorsicht:

Nicht auf der Rückseite des Ledererkopfes hinunter gehen!

Etappe: Haag am Hausruck – Feitzinger Höhe – Schratteneck – Steiglbergwarte – Frauschereck – Maria Schmolln – Mattighofen-WegNr. 810

Der Weg führt aufwärts zur Luisenhöhe, am Aussichtsturm vorbei und erreicht nach ca. einer viertel Stunde den alten bayerischen Grenzstein aus dem Jahre 1603. Nun scharf nach links halten und es geht weiter zum Turmberg, dann hinauf zur Sendeanlage des Sulzberges. Anschließend erreicht der Weg die Strasse Eberschwang-Geboltskirchen, welche geradeaus gequert wird.

Es folgt ein kurzer, steiler Anstieg, dann geht es an der Bergstation des Eberschwanger Schiliftes vorbei. Kurz darauf zweigt rechts ein Weg zum Aussichtsberg Ledererkopf ab. Ein Abstecher lohnt sich! Doch Vorsicht! Wieder das kurze Stück zurück gehen und rechts halten. Es geht weiter in Richtung Tanzboden, der Weg passiert linksseitig mehrere Abzweigungen, wir gehen jedoch immer auf dem Hauptweg weiter. Die Strasse Eberschwang-Holzleithen wird gequert, der Weg verläuft anschließend halbrechts durch den Hausruckwald der Ampflwanger Höhe zu. Die linksseitigen Abzweigungen(zB Pettenfirsthütte) werden negiert. Die Bundesstrasse B 143 wird gekreuzt und es geht auf einer Schotterstrasse noch ca. 15Minuten durch den Hausruckwald. Dann lichtet sich der Wald und gibt einen Blick auf die Ortschaft Hinterschlagen frei, welche wir auf einem asphaltierten Zufahrtsweg in wenigen Minuten erreichen.

 

Im Ort Hinterschlagen halten wir uns dann rechts auf der nach Frankenburg a.H. und Hoblschlag führenden Lokalstrasse. Dieser folgen wir ca. eine halbe Stunde und biegen dann nach rechts in den Hausruck-Kobernaußerwald-Wanderweg ein. Auf Markierungen achten!

Dann geht es auf breitem Waldweg weiter, es wird der Guggenberg erreicht und bald darauf eine Lichtung. Kurz nach der Lichtung biegt rechts der Weg zum Gasthaus Wirt z`Feitzing(Familie Kühberger) ab. Hier besteht Nächtigungsmöglichkeit. Der Rupertiweg setzt sich jedoch nach links weiter fort. Es wird die Strasse über die Feitzinger Höhe – Pramet-Frankenburg a.H. gequert. Es geht dann geradeaus durch den Wald, anschließend rechts aufwärts und es wird der Hengstberg erreicht. Ein guter Platz für eine kurze Rast.

In Schratteneck wird die lokale Zufahrtsstrasse geradeaus überquert und es geht gut eine viertel Stunde bergauf, dann den Waldrand entlang und schließlich wieder in den Wald. Nach ca. einer halben Stunde halten wir uns nach rechts und gelangen auf Waldwegen zur Steiglbergwarte und der Waldschenke, hier wird die Strasse Lohnsburg-Schneegattern-St. Johann am Walde überquert. In diesem Bereich gilt es gut auf die Markierungen zu achten, da viele Zufahrtswege einmünden bzw. abzweigen.

Gleich hinter der Waldschenke setzt sich der Weg fort, zunächst geht es bergab durch den Wald in ein Tal, ein kleiner Bach wird übersetzt, anschließend geht es wieder aufwärts zum Anwesen Jagleck, hier gilt es ebenfalls aufzupassen, da mehrere Zufahrtswege kreuzen. Es geht erneut bergab, bei einem weiteren Bach wird scharf nach links abgebogen und ca. 500m einem örtlichen Zufahrtsweg gefolgt, den wir dann nach rechts verlassen. Es folgt nun eine steileres Stück und wir erreichen die Landesstrasse Lohnsburg am Kobernaußerwald-Schneegattern/St. Johann a. W., in die wir nach links einbiegen und so direkt Frauschereck erreichen. Auch vor Frauschereck gilt es gut auf die Markierungen zu achten!

Wir folgen der Landesstrasse ein kurzes Stück und biegen dann rechts ab (linksseitig ist ein Gasthaus). Es geht nun durch den Ort, am Ortsende halten wir uns wieder links und gehen ca. 2 Km auf der nach Mattighofen führenden Strasse. Dann biegt der Weg nach rechts in einen Forstweg ein. Auf Markierungen achten! Es geht nun durch einen schönen Mischwald und wir treffen ca. nach einer halben Stunde auf eine Strasse die uns über Scherfeck, hier halten wir uns links Richtung Bachleiten, zum Güterweg Höh bringt. Dieser Güterweg bringt uns in die gleichnamige Siedlung, dort wird die Strasse St. Johann am Walde-Mattighofen gequert.

In Höh verläuft der Weg (hier auch Via Nova) auf Waldwegen vorbei an mehreren Gehöften und einem Bildbaum. In ca. einer dreiviertel Stunde wird die Landesstrasse Maria Schmolln-Schalchen erreicht, hier gilt es scharf nach links abzubiegen in Richtung Mattighofen.

Auf dem Güterweg Aichet geht es nun über freies Gelände ca. 15Minuten zur Siedlung Perneck. Hier beginnt die Forststrasse Perneck auf der wir in einigen Minuten den Wald erreichen. Bergauf geht es am Kindsbründl einem Marienstandbild/Bildbaum im Bereich einer Quelle vorbei. Durch dichten Forst erreichen wir nach ca. einer dreiviertel Stunde den Rand des Mattigtales. Es folgt ein kurzer Abstieg zum Waldrand und anschließend nach einer weiteren Viertelstunde durch einen Hohlweg, biegt der Weg nach links in eine Zufahrtsstrasse ein, welche über Langwiedmoos nach Stallhofen führt.

In Stallhofen wenden wir uns nach rechts und erreichen bald den Schwemmbach, sowie die Gleise der Bahnlinie Braunau a.I. – Steindorf b. Straßwalchen. Der Weg quert sowohl den Bach als auch die Gleise und erreicht die Strasse Mattighofen-Munderfing, in die nach rechts eingebogen wird, um in weiterer  Folge die Stadt Mattighofen zu erreichen.

Achtung: Zwischen dem Kindsbründl und der Ortschaft Langwiedmoos werden die Markierungen wieder äußerst selten. Ich habe völlig den Weg verloren, bin dann auf eine Zufahrtsstrasse gekommen und irgendwie nach Mattighofen gelangt. Also gut auf die Markierungen in diesem Waldstück achten!

Nächtigungstipp: Der Mattigtalerhof in der Nähe des Bahnhofes in Mattighofen bietet eine gute und preiswerte Nächtigungsmöglichkeit. Schöner Gastgarten und gutes Bier!