4. Tag am E 10 – Rupertiweg – Auf heißem Asphalt Richtung Hausruckwald

Rupertiweg

Etappe: Andorf – Zell an der Pram – Riedau – Pram – Haag am Hausruck -WegNr. 810

Vom Hauptplatz in Andorf, geht es vorbei am Friedhof und über eine Anhöhe zur Strasse nach Großschörgern. In Großschörgern wird links eingebogen um gleich wieder nach rechts in einen Güterweg abzubiegen, der nach Hörzberg führt. Von hier verläuft der Weg rechts hinunter durch ein kleines Waldstück, überquert die Pram und führt im Pramtal über Burgerding nach Stögen. In Stögen wird linksseitig auf einer Brücke wiederum die Pram gequert und der kleine Ort Jeling erreicht.

Eine kleine Anhöhe, kurz vor Zell an der Pram, bietet einen schönen Ausblick auf das Pramtal und wenig später, nach Unterquerung der Bundesstrasse B 137 WelsSchärding wird Zell an der Pram  erreicht.

Weiter geht es entlang der Pram und über die Prambrücke in Riedau wird die Bräukapelle passiert und neuerlich die Pramüberquert. Nun geht es am linken Pramufer weiter und man gelangt über Dorf an der Pram nach Kumpfmühl,  hier wird wieder auf das rechte Pramufer gewechselt und anschließend dieBahnlinie Wels-Passau unterquert.

Kurz danach gabelt sich nun die Strasse und verläßt für kurze Zeit das Pramtal. Nacht rechts folgend führt die Strasse nun nach Mundorfing und von dort wiederum nach rechts abbiegend geht es hinauf zur Filialkirche St. Nikola.

Nun sollte man von der Kirche St. Nikola geradeaus weiter gehen und unmittelbar bei einem Bauernhof scharf nach links abbiegen, über Wiesen hinunter zu einem Bach gehen und diesen überqueren! Die Betonung liegt auf sollte man! Ich habe dies probiert und bin in einem steilen Bachbett, voll mit Sträuchern, Brennesseln und anderen stechenden Sträuchern gelandet. Selbst auf Nachfrage bei den Anwohnern konnte mir niemand sagen bzw. zeigen wie man hier diesen Bach überqueren konnte. Von Markierungen keine Spur!

Daher mein Rat

Von der Filialkirche St. Nikola wieder auf die Strasse nach Mundorfing zurückgehen und auf dieser das kurze Stück nach Pram weitergehen!

Der Weg verläuft nun durch den Ort Pram, unterquert die Bahnlinie Neumarkt -Ried im Innkreis, führt in südlicher Richtung über die Autobahn A 8 und erreicht die Ortschaft Forsthub. Nach Forsthub erinnert der Schulterzuckerberg an eine Bauernkriegsschlacht. Weiter geht es über Rennhartsberg in die Nähe von Buchegg. Vor Buchegg wendet sich der Weg scharf nach rechts und durchläuft, nach einer Linkswendung, ca. 1/2 Stunde, den Pramwald. Anschließend wird die Innviertler Schnellstrasse Wels – Grieskrichen – Ried überquert.

Ein kurzes Stück geht es noch durch Wald und über Wiesen nach Eidenedt von wo aus in ca. einer 1/2 Stunde der Markt Haag am Hausruck erreicht wird.

Eine „Asphalt-Hatscherei“

Ab der Überquerung der Donau bzw. dem Verlassen des Donautales verläuft der E 10 / Rupertiweg überwiegend auf asphaltierten Wegen und Strassen. Dies trifft sowohl auf den Abschnitt NiederrannaAndorf als auch auf die Etappe Andorf – Haag am Hausruck zu.

Landschaftlich ist es zwar ausgesprochen reizvoll – aber den Füssen tut es mitunter gar nicht gut! Auch die Sonne ist nicht zu unterschätzen; d.h. man ist gut beraten Proviant – vor allen Dingen genügend Trinkwasser mitzuführen.

Da ich ja in der Nähe von Haag am Hausruck, nämlich in Eberschwang wohne, habe ich natürlich zuhause übernachtet. Meine Frau hat mich von der Luisenhöhe abgeholt. Nächsten Tag nahm ich eine wirklich lange Strecke in Angriff , 43 Km nach Mattighofen!