3. Tag am Südalpenweg 03 – 13. Mai 2022 – von Leutschach nach St. Pongratzen

Etappe: Leutschach—St. Pongratzen /  reine Gehzeit 04:00 Stunden für 19Kilometer, 1005HM im Anstieg, 567HM im Abstieg / WegNr  03, 503, 560, Grenzpanoramaweg

Der Gasthof Rebenland war eine sehr gute Bleibe. Nachdem ich meine Tageseindrücke zu Papier gebracht hatte, ließ ich mir am Balkon noch einen G`spritzten schmecken und ging dann schlafen. Um 07:00Uhr gab es ein vorzügliches Frühstück und dann machte ich mich auf nach St. Pongratzen.

Der Apotheke, sie lag auf dem Weg, stattete ich noch einen Besuch ab, ich brauchte noch Magnesium Tabletten. Los ging es wieder auf Asphalt, eine verkehrsreiche Straße  entlang, der 03er Weg, besser gesagt der 503er Weg bog aber dann nach links auf einen Güterweg ab. Auch Asphalt, aber weniger Verkehr.

Ach ja, ich entschied mich auf der Hauptroute zu bleiben, die Nebenroute durch die Heiligengeistklamm wäre um 10 Kilometer länger gewesen. Der Weg fing an zu steigen. Nach 2 Tagen flaches Mur-Wandern mußten sich die Füße erst wieder an Höhenmeter gewöhnen.

Nach dem Gehöft Sternat Lenz, war auch der Asphalt zu Ende, es ging auf Waldwegen stetig aufwärts zum Kreuz/Bildstock am Pronintsch. Dort legte ich eine längere Pause ein und nützte die schöne Lage um einige Fotos, Videos mit meiner Fotodrohne zu mache. Ich hatte auch meine Reisehöhe erreicht. Auf moderaten Feld und Waldwegen ging es weiter zur Remschnigg Almhütte, dort gab es eine kurze Radlerpause.

Weiter ging es den Remschnigg Bergrücken entlang, immer der slowenisch-österreichischen Grenze folgend. Beim Grenzübergang Kapla-Arnfels gilt es gut aufzupassen, der 503er Weg geht gleich hinter den Grenztafeln weiter. Nicht geradeaus gehen, da geht es hinein nach Slowenien.

 

Ich folgte weiter dem Grenzverlauf, vorbei am Gehöft Isaak. Alles in moderatem auf– und ab. Der Waldweg ging in einen Fahrweg über, den ich einige Zeit weiter ging. Parallel dazu verläuft auf der slowenischen Seite ein Grenzweg, der nach dem Gehöft Doppler in den 503er Weg mündet.

Ein kurzes Stück noch und ich war bei Panoramaschenke Tertinek. Dort gab es nochmals eine Radlerpause. So gestärkt ging ich dann weiter Richtung St. Pongratzen.  Auf guten Waldwegen, über den Kogel, der 503er Weg trägt hier auch die Bezeichnung Grenzpanoramaweg.

 

Schließlich kam ich direkt beim Gästehaus Wutschnigg/Legat an. Wau! Da hat sich bei der Wegplanung ja jemand etwas gedacht! Ich wurde in einem Gästehaus untergebracht.  Mit Küche, Schlafzimmer, Balkon, ganz toll! Auch die Lage war gigantisch.  Weite Blicke in die Südsteiermark taten sich auf.  Mit dem Erreichen meiner Unterkunft fing es zu regnen an. Das nennt man dann wohl perfektes Timing! Vom Wetter her war es heute ideal. Bewölkt, nicht zu heiß, ein ziemlich guter Wandertag.

Ich mußte dann noch kleine Wäsche machen. Zwischenzeitlich war aus dem leichten Regen ein ganz passables Gewitter geworden. So Morgen geht es über Eibiswald nach Soboth,; dh früh weggehen, es warten 30 Kilometer!