Etappe: Turracher Höhe—Winkleralm—Pregatscharte—Priesshütte—Flache Scharte—Falkert—Falkertsee, reine Gehzeit 06:10Stunden für 21Kilometer, 1065Höhenmeter im Anstieg, 985Höhenmeter im Abstieg, WegNr 109 , 3
Ich war ja am Zusammensetzen der letzten Etappen des Salzsteigweges 09. Mit dem Wohnmobil unterwegs sein, heißt auch immer passende Stellplätze in Nähe des Weitwanderweges zu finden. Da bot sich der Stellplatz Schmidts Bergheim auf der Turracher Höhe an. Ein richtiges schönes Plätzchen. Und es gab ja Richtung Falkertsee noch einiges zu erwandern.
Gegen 08:00Uhr ging ich von der Turracher Höhe los. Noch ein Stück entlang des Turrachersees, nach dem Seewirt zweigt der Salzsteigweg 09 links von der Straße ab und führte mich hinauf Richtung Schafalm und Winkleralm.
Der Tag entwickelte sich prächtig. Bestes Wanderwetter, Sonnenschein, kein Wind, selbst auf über 2000meter herrschten angenehme Temperaturen.
Immer wieder kreuzte ich den Nockberge Trail, teilweise verläuft der Weg auch ein Stück auf diesem. Es ging durch Waldgebiet, viele Pilze zierten direkt am Weg den Wald. Die Strecke ist hier gut zu gehen, leicht kupiert und über längere Zeit auf nahezu gleichbleibender Höhe. Ein Abschnitt, der richtig gut in den Wanderrhythmus bringt. Dann allerdings ging es steil rauf auf ein Almengebiet, ich passierte die Schafalm und die Winkleralm.
So erreichte ich die Pregatscharte und war wieder in Kärnten. Weiter ging es auf dem Kärntner Grenzweg. Kurz vor dem Schneegrubensattel zweigt der Weg nach links ab und führt hinein in das Gebiet der Schneegruben. Bis hierher war ich auf einer konstanten „Reisehöhe“ unterwegs – moderates Auf und Ab, flüssig und gut begehbar.
Dann folgte ein Wechsel: In Richtung Priesshütte hieß es einige Höhenmeter verlieren. Das klingt zunächst unangenehm, ist aber gut machbar und zieht sich nicht allzu schwierig hinunter. Bei der Priesshütte dann eine kleine Enttäuschung: Sie war zumindest heute geschlossen – somit leider keine Jause, keinen Stempel. Ich erreichte dann die Nockalm Straße, fand aber eine gute Abkürzung unterhalb der Straße, die mich in den Anstieg zur Flachen Scharte führte. Die Scharte machte ihren Namen alle Ehre. Obwohl wieder einige hundert Höhenmeter anstanden, führte der 09er Weg ganz moderat in schönen, langgezogenen Kehren durch das Gebiet von Windeben nach oben
Oben angekommen ging es am Steinnock vorbei, ich passierte die Hundshöhe und das Falkertköpfl. Nach dem Falkertköpfl begann ich bei der Hundsfeldscharte mit dem Abstieg zum Falkertsee. Die Gipfelanstiege zum Falkertspitz und Rodresnock ersparte ich mir, ich war einfach schon zu müde.
Der Weg runter war ziemlich ausgetreten. Man sah es dem Steig an, dass viele Füsse darauf herum trappelten. Im Heidis—Hotel holte ich mir noch einen Stempel . Es war ein weiterer toller Wandertag auf dem Salzsteigweg 09.