Etappe: Treffen Ort—Steinwenderhütte—Hinterbuchholzner Hütte— Arriachbach—Arriach, reine Gehzeit 05:09Stunden für 19Kilometer, 1242Höhenmeter im Anstieg, 912Höhenmeter im Abstieg, WegNr 109 , 209,
Mein Wandertag begann alles andere als optimal. Gleich in Annenheim stieg ich in den falschen Bus ein. Doch ein sehr freundlicher Buslenker half mir aus dieser kleinen Misere. Mit einem kurzen Umweg über Villach kam ich schließlich doch noch um 08:00 Uhr in Treffen an.
Im Gemeindeamt holte ich mir meinen Stempel, dann machte ich mich auf den Weg Richtung Arriach. Und dieser begann gleich ordentlich: Vom ersten Schritt an ging es steil bergauf. An der Kirche vorbei führte der Weg noch ein Stück über Asphalt, ehe der 09er in den Wald abzweigte. Dort ging es ohne Kompromisse direkt nach oben – ein richtig steiler Waldsteig.
Ich passierte das Gehöft Baumgartner, danach ging der Steig kurz in eine Forststraße über, bevor er bei der Ansiedlung Wieser wieder in einen steilen Wiesenwege überging, die mich hinauf zum Steinwenderhof führten.
Und es ging weiter – lange, lange bergauf. Vom Gehöft Steinwender führte mich ein Waldsteig, der immer wieder eine Forststraße abkürzte, hinauf zur Steinwenderhütte. Die Hütte ist nicht bewirtschaftet, und zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits knapp 1.000 Höhenmeter in den Beinen.
Von der Steinwenderhütte führte mich der Salzsteigweg 09 weiter in Richtung Steinerner Tisch – den ich allerdings nur passierte. Danach querte ich eine langgezogene, sanfte Kuppe und erreichte den höchsten Punkt der heutigen Etappe. Nebenbei konnte ich sogar noch einige der reichlich vorhandenen Pilze sammeln, bevor ich schließlich die ebenfalls nicht bewirtschaftete Hinterbuchholzer Hütte erreichte.
Ab dort änderte sich das Bild deutlich: Der Salzsteigweg verlief nun auf einer Forststraße Richtung Arriach. Kilometer um Kilometer folgte ich dieser Straße – und ehrlich gesagt: Es war ziemlich eintönig. Mein Antrieb war die Uhr. Um 13:42 Uhr fuhr der Bus von Arriach zurück nach Treffen, und den wollte ich unbedingt erreichen.
Also hieß es Tempo machen – fast schon Trailrunning. Trotzdem zog sich der Weg gefühlt endlos dahin, bis ich endlich die Ansiedlung Hinterbuchholz erreichte. Arriach schien nun greifbar nahe, doch der Weg hatte noch eine letzte Herausforderung parat: Zunächst ging es hinunter in den Arrienbach-Graben und anschließend noch einmal rund einen Kilometer bergauf bis in den Ort.
Doch um 13:00 Uhr war es geschafft. In einem ADEG-Markt gab es erst einmal etwas zu essen und zu trinken. Danach besorgte ich mir noch den notwendigen Stempel und wartete entspannt auf den Bus.
Der Wöllaner Nock lag zum Greifen nahe – aber der kommt später an die Reihe. Um 13:42 Uhr stieg ich in den Bus zurück nach Treffen. Von dort ging es noch zu Fuß zurück zum Campingplatz nach Annenheim.
Ein richtig guter Wandertag. Und das Wetter? Besser hätte es kaum sein können. Hoffentlich bleibt es die nächsten Tage so.