Etappe: St. Gilgen—Hochlackenhof—Fuschl am See—Filbingsee—Faistenau, reine Gehzeit 04:24Stunden, für 16,5Kilometer, Höhenmeter im Anstieg 830, Höhenmeter im Abstieg 603,Wegnummer 804, 806,
Wie schon gesagt, der Abschnitt des Voralpenweges durch das Höhlengebirge kommt zum Finale des 04er Weges. Daher ging es am 29. Mai 2026 von St. Gilgen aus weiter. Eine Etappe durch das schöne Salzkammergut lag vor mir. Vom Salzburger Mariazellerweg 06 war mir der Abschnitt Faistenau—St. Gilgen schon bekannt, allerdings war ich damals in der kalten Jahreszeit unterwegs.
Die Anreise nach St. Gilgen war allerdings suboptimal, da ich den Anschlußzug nach Bad Ischl versäumte und daher erst um 09:00Uhr St. Gilgen erreichte. Es schien wiederum ein schöner, heißer Tag zu werden. Ich mußte mir nun den Original—04er Weg suchen. Dazu ging ich ein kurzes Stück die Hauptstraße entlang, holte mir bei der Tourismusinfo einen Stempel und wanderte dann ein regionalen Weg mit der Nummer 27 durch den Ortsteil Laim und Lacken Richtung Hochlackenhof. Es ging gleich ständig bergauf, gut 200Höhenmeter waren zu überwinden. Der Gasthof Hochlackenhof hatte noch nicht geöffnet, einen Stempel gab es aber trotzdem.
Dann ging es lange, lange auf Asphalt Richtung Fuschl am See weiter. Ich passierte die Ortsteile Ober– und Unterellmau und erreichte so das Zentrum von Fuschl. Im dortigen Gemeindeamt gab es wieder meinen Stempel. Weiter ging es den See entlang, dann folgte ein kurzes Stück Hauptstraße, bevor der 04er Weg im Bereich Wesenau nach links Richtung Filbingsee und Filbingsattel abbog. Gnadenlos steil, führte die Forststraße gerade aufwärts. Die ca. 800Höhenmeter mußte ich mir mit viel Schweiß erarbeiten. Aber auch dieses Steilstück habe ich begangen und so gelangte ich zur Abzweigung zum Filbingsee. Ich wußte, dass ich von weiter oben eine Sicht auf den See haben werde, daher ersparte ich mir den Abstieg zum See und ging noch ein kurzes Stück weiter zum Filbingsattel.
Vom Sattel ging es kurz einen Waldsteig runter zur Sattelalm. Dann mußte ich noch eine schlecht zu begehende, sehr steile Forststraße runter, um schließlich die Ansiedlung Fischlehen und damit das Gemeindegebiet von Faistenau zu erreichen.
Im Tourismusbüro gab es nochmals einen Stempel und dann ging es mit dem Bus nach Salzburg. Über Attnang-Puchheim für ich mit den ÖBB zurück nach Ried im Innkreis und um 17:00Uhr war ich wieder zuhause. Eigentlich hätte ich noch bis Ebenau gehen können, aber kein Problem, es gibt ja zeitnah eine Fortsetzung Richtung Gaisberg und der Stadt Salzburg.
Manchmal kommt es eben anders! Ich habe viele Fotos gemacht auf dieser Etappe! Leider hatte die Speicherkarte einen Defekt, den ich leider nicht bemerkte! Erst beim Versuch die „Nicht-Fotos“ herunter zu laden, mußte ich feststellen, dass es diesmal keine Fotos gibt!!
Na ja—manchmal ist das ebenso!