14. Tag am Nord-Süd-Weitwanderweg 05 18. Juni 2021 – Ich habe mein Sternzeichen getroffen

Etappe: Graf Meran Hütte – Turnauer Alm – Seebergsattel – Seewiesen – Voisthaler Hütte, reine Gehzeit 05:51 Stunden für 23Km, 1255, Höhenmeter im Anstieg, 1449 Höhenmeter im Abstieg, Wegnummer,405, 401, 805, 801

Um 05Uhr war ich schon ziemlich wach und ausgeschlafen. Was sollte ich tun? Frühstück gab es erst um 07Uhr. Der Rucksack war schon gepackt, Katzenwäsche und Zähne putzen auch erledigt, daher setzte ich mich vor die Hütte. Es wehte ein kühler Morgenwind, war eindeutig zu kalt, daher ging ich wieder auf das Zimmer. Zu meiner Überraschung sagte dann die Wirtin, dass mein Frühstück bereits fertig wäre. Schnell einen Kaffee, dazu ein Marmeladebrot und noch vor 07Uhr war ich unterwegs.

Die Gämsen sahen interessiert zu, als ich meinen Abstieg am Teufelssteig begann. Steil ging es runter, viel loses Gestein im Weg, gehen mit allen Sinnen war angesagt. Aber alles ging gut und so erreichte ich die Rotsohlalm. Die weitere Strecke war das Kontrastprogramm zu gestern. Es ging vorbei an der Rotsohlalm auf einem moderat verlaufenden Feld bzw. Waldweg, wird die Turneralm erreicht. Dort gab es einen besonderen Empfang, eine Herde Kühe nahm mich in ihre Mitte. Ich spreche immer mit den Tieren. Begrüße sie, frage ob ich vorbei gehen darf usw. und so gab es auch diesmal keinerlei Probleme mit den Weidetieren.

Auf weiterhin moderatem Weg ging es vorbei an der Handhütte bis zur Göriachalm. Dann durch das Lappental zur Seebergalm. Nach der Seebergalm wartete ein mittellanger heftiger Anstieg auf mich zum Seebergsattel. Nach dem Motto alles was rauf geht muß wieder runter, ging es gleich anschließend steil und gerade durch Wald runter nach Seewiesen.

 

Beim Gasthaus Schuster gab es eine Kaffeepause und den obligatorischen Stempel. Dann begann der Anstieg zur Voisthaler Hütte. Zunächst ging es aber rund 4 Kilometer das Seetal entlang. Am Ende des Tales fing der 05-Weg zu steigen an. Es ging an der Florlhütte vorbei, die Untere Dullwitz wird durchstiegen. Dann folgt das Höllkampl, das Franzosenkreuz und ich gelangte zur Voisthalgasse, dem eigentlichen Anstieg zur Voisthalerhütte. Da ging es nochmals ordentlich zur Sache.

Bei der Hütte angekommen, folgte das übliche Anmeldeprozedere und es gab natürlichen einen Gösser-Radler. Am Abend gab es noch eine ganz besondere Vorstellung. Eine Herde Steinböcke kam auf eine Wiese ganz nahe bei der Hütte. Ich ging runter zur Wiese, bat die Tiere um ein Foto, was mir auch genehmigt wurde und freute mich, dass ich mein Sternzeichen endlich in natura getroffen habe.

 

Am Abend gab es noch allerlei Gespräche zwischen Wanderer und relativ zeitig – wie meistens – ging ich schlafen ins Lager.