14. Tag am E 10 – Rupertiweg – 4. Juli 2019 – Vom Königssee zum Kärlingerhaus

Rupertiweg - vom Königssee zum Kärlingerhaus
Rupertiweg - vom Königssee zum Kärlingerhaus

Etappe: -Königssee - Kärlingerhaus am Funtensee

11KM-Der Tag begann früh. 05:30Uhr stand ich auf, kurze Dusche, Rucksack gepackt und Frühstück. Ich checkte aus und machte mich auf den Weg zum Königssee. War ja nicht weit. Einige Frühaufsteher hatten sich an der Schiffsanlegestelle schon eingefunden. Um 08:00Uhr legte das Boot ab. Dann folgte das übliche Touristenprogramm mit Echoblasen und ganz lustigen Erklärungen und Kommentaren. Kurz vor 09:00Uhr ging ich los.

Von der Anlagestelle in St Bartholomä führte der Weg links weg dem Seeufer entlang. Nach ca. 2KM ging es dann vom See weg und in unzähligen Kehren stetig nach oben. Der Weg ließ sich allerdings gut gehen. So ging es die nächsten Kilometer aufwärts. Bei der Schrainbach Alm legte ich eine Pause ein und füllte meine

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13. Tag am E 10 – Rupertiweg – 3. Juli 2019 – von Berchtesgaden zum Königssee

Etappe: Berchtesgaden - Schönau/Königssee

6KM-Nachdem ich 2018 meine Weitwanderung am Appalachian Trail beendet hatte, stand ich heuer ohne Wanderziel da. NEIN, nicht wirklich! Da gab es ja noch den E10/Rupertiweg. Auf diesem Weg war ich ja auch schon ca. 400KM gewandert. Vom Bärenstein im Böhmerwald bis nach Berchtesgaden hatte mich dieser Weg schon gebracht. War der Weg bis Salzburg ein gemütliches auf und ab, so wußte ich seit der Untersbergüberquerung, dass der restliche Teil bis Silian in teilweise sehr luftige Höhen führte, also ein Alpinweg war.Dies galt natürlich auch für mein diesjähriges Vorhaben. Der Plan war wieder nach Berchtesgaden zu fahren, den Königssee zu queren und anschließend das Steinerne Meer zu durchwandern. Dann runter nach Maria Alm, über den Aberg und Hundstein nach Taxenbach und schließlich über Rauris nach Bad Hofgastein. Auf dieser Route sollten mich viele Berge jenseits der 2.000m begleiten. Watzmann, Breithorn, Schönfeldspitze, Hundstein um nur einige zu nennen. So fuhr ich dann am 3. Juli 2019 mit dem Zug über Attnang– Puchheim, Salzburg, Freilassing nach Berchtesgaden. Vom Bahnhof in Berchtesgaden ging ich ca. 6KM der Königsseer Ache entlang, erreichte den Ortsteil Schönau und das Hotel Explorer, wo ich mir ein Zimmer reserviert hatte. Eine wahrlich schicke Unterkunft, 10Minuten vom Königssee entfernt. Ich quartierte mich ein, ging duschen und sitze jetzt diese Zeilen schreibend vor dem Hotel, im Hintergrund spielt die Blasmusik, das Wetter ist bewölkt. Im Vergleich zum Appalachian Trail war die Organisation dieser Woche ganz schön aufwendig und teuer. Die Schlafplätze auf den Hütten waren zu reservieren, ebenso die Zimmer in Berchtesgaden, Maria Alm und Rauris. Der Rucksack ist zwar um einige Kilos leichter  als am Appalachian Trail, hat aber doch 10Kg, da man ja für alle Fälle gerüstet sein muß. In den hohen Bergen liegt noch viel Schnee, also mußte auch warme Kleidung , die leichten Steigeisen usw. mit in den Rucksack.

Zur Wegbeschreibung ist zu sagen, man muß sich nur zum Bahnhof in Berchtesgaden durchfragen, gleich gegenüber beginnt der Uferweg die Königsseer Ache entlang. Diesen Weg geht man ca. 6 KM entlang und erreicht den Parkplatz und die Ablegestelle der Schiffe für die Fahrt über den Königssee nach St. Bartholomä. Von dort geht es dann mehr als 1000hm rauf zum Kärlingerhaus am Funtensee. Ein Teilstück des Aufstieges trägt den Namen Saugasse. Bin schon gespannt was dies wohl bedeutet.

 

Rupertiweg
Rupertiweg
Rupertiweg - E 10
Rupertiweg - E 10

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Appalachian Trail – Eine der besten Investitionen meines Lebens

Ich habe meine Wanderung auf dem Appalachian Trail am 28. Juni 2014 begonnen und am 16. August 2018 beendet. Es war ein Abenteuer! Ein Erlebnis der Sonderklasse! Zu Beginn plagten mich ja Zweifel ob ich diese Art zu Wandern genießen könnte. Aber spätestens nach der 2. Etappe packte mich das Trail Fieber! Jeder Abschnitt war anders, brachte neue Landschaften, neue Herausforderungen, neue Bekanntschaften und machte mich an positiven Erfahrungen reicher!

War ich am Beginn wirklich ein "Hiking-Greenhorn" so hatte ich die Sache ab dem 2. Abschnitt einigermaßen im Griff. Ich hatte meine Basics gefunden. Der Rucksack hatte das ideale Gewicht, der Körper war gut trainiert, die Voraussetzungen für ein genussvolles Gehen waren vorhanden.

Der härteste und anspruchsvollste Teil war sicherlich 2017. 2 Monate , 1400Kilometer, viele Regentage erforderten meine ganze Konzentration und viel an Kraft. Ich habe mir dennoch in den 5 Jahren nie die Frage gestellt "Warum tust du dir das eigentlich an?". Das Ziel meiner Anstrengungen war immer klar vor Augen - den Appalachian Trail zu Ende gehen!

Ich hoffe, dass ich mit meinen Trail - Tagebüchern angehenden Thru-oder Section-Hikern einen Eindruck vermitteln kann, was Trail Gehen bedeutet. Gehen mit allen Sinnen war oftmals notwendig um unbeschadet die teilweise sehr schwierigen und gefährlichen Abschnitte heil zu überstehen. Auch die Bedeutung des "hike your own hike" wurde mir von Etappe zu Etappe immer klarer! Insgesamt über 6 Jahre die Spannung aufrecht zu erhalten, war kein leichtes Unterfangen. Daher bin ich mir nicht sicher ob meine Art den A.T. zu gehen leichter war, als einen Thru-hike zu machen!

Ich wünsche daher allen angehenden Durchgehern oder Etappenwanderern viel Spaß am Appalachian Trail! Und kann nur sagen - macht es und genießt es!

Trailname CoffeeMaker

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