Versorgung am Appalachian Trail

Bei einem Kalorienverbrauch zwischen 4.000 -5.000 tgl. gilt es während des Tages möglichst viel Energie aufzunehmen. Am Besten funktioniert dies mit richtigfetten Snacks“ zB. Cliff-Barres, Snickers, Milkyways, usw. Bei den Fertiggerichten ist mein Favorit „Mountainhouse“ – schmeckt relativ gut, ist schnell gekocht und spart Gas. Nicht vergessen – wenn der Trail durch eine Stadt führt – immer Vorräte checken!

Es gibt nur im Shenandoah National Park "Waysides" - Raststationen - welche alle über Stores verfügen, die zumindest Kurzzeitverpflegung-/Kleinigkeiten /Snacks, usw. anbietet. Auch die Campgrounds verfügen alle über derartige Geschäfte. Ansonsten heißt es idR weg vom Trail in die nächste Stadt – wobei die großen Märkte (Walmart usw.) meistens auch noch etwas außerhalb der Orte-/Städte liegen. Meistens gibt es Shuttle-Verbindungen bzw. man wird von freundlichen Menschen mit dem Auto mitgenommen.

  • Vom „Pen Mar County Park“ ist es nicht weit in die kleine Stadt „Cascade“ – auf Anfrage wird eine Fahrgelegenheit organisiert – eine gute Versorgungsmöglichkeit!
  • Im Calidona Statepark lädt beim Schwimmbad eine Snack Bar zu Burgers, Hot Dogs, Drinks ein.
  • Im Pine Grove Furnace State Park besteht eine Einkaufsmöglichkeit beim „General Store“.
  • Das „Mohican Outdoorcenter“ bietet beim Camp-Eingang-/Rezeption ein kleines Geschäft an!

Für den Abschnitt vom Springer Mountain / Georgia zum südlichen Eingang des Shenandoah Nationalpark / Virginia ist zu beachten, dass es viele Hostels in unmittelbarer Nähe des A.T. gibt. Meistens ist damit auch ein kleiner Store verbunden, was die Versorgung mit Nahrungsmittel sehr erleichtert. Der Nachteil - manche dieser Bleiben sind in einem bedenklichen hygienischen Zustand; zB. das Standing Bear Hostel!

Frischwasserquellen am Trail

Viele der Quellen führten im Zeitraum Ende Juni bis Anfang August kein – oder nur minimal Wasser! Daher ist die Mitnahme von genügend Trinkwasser eine der wichtigsten Sachen, welche natürlich das Traggewicht beeinflusste. 3 – 5 L je nach Temperatur und Beschaffenheit des Trails. Trinkwasser war generell zu reinigen bzw. zu entkeimen. Ich benutzte dazu Tabletten und chemische Tropfen – funktionierte ganz gut! Ich habe mit einem Trink-System nur gute Erfahrungen gemacht - wobei ein 2L System ausreicht. Richtig schlimm war die Trinkwasser Situation bei meinem 3. Section-Hike 2016 in den White Mountains - es führten nur mehr die größeren Bäche/Flüsse Wasser. Die Quellen bei bzw. an den Sheltern waren versiegt bzw. boten stark verfärbtes und verunreinigtes Wasser;dh viel Wasser mitführen! Das Gegenteil bot sich 2017 auf der Etappe Springer Mountain - Rockfish Gap - es gab genügend Wasser - aufgrund fast täglicher Regenfälle - die Mitnahme von max. 1L Wasser reichte vollkommen!


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