13. Tag am E 10 – Rupertiweg – 3. Juli 2019 – Vom Königssee zum Kärlingerhaus

Etappe: Berchtesgaden - Königssee - Kärlingerhaus am Funtensee

6KM-Nachdem ich 2018 meine Weitwanderung am Appalachian Trail beendet hatte, stand ich heuer ohne Wanderziel da. NEIN, nicht wirklich! Da gab es ja noch den E10/Rupertiweg. Auf diesem Weg war ich ja auch schon ca. 400KM gewandert. Vom Bärenstein im Böhmerwald bis nach Berchtesgaden hatte mich dieser Weg schon gebracht. War der Weg bis Salzburg ein gemütliches auf und ab, so wußte ich seit der Untersbergüberquerung, dass der restliche Teil bis Mallnitz in teilweise sehr luftige Höhen führte, also ein Alpinweg war.Dies galt natürlich auch für mein diesjähriges Vorhaben. Der Plan war wieder nach Berchtesgaden zu fahren, den Königssee zu queren und anschließend das Steinerne Meer zu durchwandern. Dann runter nach Maria Alm, über den Aberg und Hundstein nach Taxenbach und schließlich über Rauris nach Bad Hofgastein.

Auf dieser Route sollten mich viele Berge jenseits der 2.000m begleiten. Watzmann, Breithorn, Schönfeldspitze, Hundstein um nur einige zu nennen. So fuhr ich dann am 3. Juli 2019 mit dem Zug über Attnang– Puchheim, Salzburg, Freilassing nach Berchtesgaden. Vom Bahnhof in Berchtesgaden ging ich ca. 6KM der Königsseer Ache entlang, erreichte den Ortsteil Schönau und das Hotel Explorer, wo ich mir ein Zimmer reserviert hatte. Eine wahrlich schicke Unterkunft, 10Minuten vom Königssee entfernt. Ich quartierte mich ein, ging duschen und sitze jetzt diese Zeilen schreibend vor dem Hotel, im  Hintergrund spielt die Blasmusik, das Wetter ist bewölkt. Im Vergleich zum Appalachian Trail war die Organisation dieser Woche ganz schön aufwendig und teuer. Die Schlafplätze auf den Hütten waren zu reservieren, ebenso die Zimmer in Berchtesgaden, Maria Alm und Rauris. Der Rucksack ist zwar um einige Kilos leichter  als am Appalachian Trail, hat aber doch 10Kg, da man ja für alle Fälle gerüstet sein muß. In den hohen Bergen liegt noch viel Schnee, also mußte auch warme Kleidung , die leichten Steigeisen usw. mit in den Rucksack.

Zur Wegbeschreibung ist zu sagen, man muß sich nur zum Bahnhof in Berchtesgaden durchfragen, gleich gegenüber beginnt der Uferweg die Königsseer Ache entlang. Diesen Weg geht man ca. 6 KM entlang und erreicht den Parkplatz und die Ablegestelle der Schiffe für die Fahrt über den Königssee nach           St. Bartholomä.Von dort geht es dann mehr als 1000hm rauf zum Kärlingerhaus am Funtensee. Ein Teilstück des Aufstieges trägt den Namen Saugasse. Bin schon gespannt was dies wohl bedeutet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rupertiweg - vom Königssee zum Kärlingerhaus
Rupertiweg - vom Königssee zum Kärlingerhaus
Rupertiweg vom Königssee zum Kärlingerhaus
Rupertiweg - vom Königssee zum Kärlingerhaus
Rupertiweg vom Königssee zum Kärlingerhaus
Rupertiweg - vom Königssee zum Kärlingerhaus
Rupertiweg - vom Königssee zum Kärlingerhaus
Rupertiweg - vom Königssee zum Kärlingerhaus
Rupertiweg - vom Königssee zum Kärlingerhaus
Rupertiwg - vom Königsssee zum Kärlingerhaus
Rupertiweg - vom Königsssee zum Kärlingerhaus
Rupertiweg - vom Königssee zum Kärlingerhaus
Rupertiweg - vom Königssee zum Kärlingerhaus
Rupertiweg - vom Königssee zum Kärlingerhaus
Rupertiweg - vom Königssee zu Kärlingerhaus
Rupertiweg - vom Königssee zum Kärlingerhaus
Rupertiweg - vom Königssee zum Kärlingerhaus
Europäischer Fernwanderweg E 10
Europäischer Fernwanderweg E 10
Europäischerfernwanderweg E 10
Europäischer Fernwanderweg E 10

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12. Tag am E – 10 Rupertiweg 6. Juli 2018 Vom Stöhrhaus nach Berchtesgarden

Etappe: Stöhrhaus - Hintergern - Maria Gern - Berchtesgarden (Weg 410) - 14  Km

Im Stöhrhaus fanden sich im Laufe des Abends noch einige Wanderer ein, aber überfüllt war das Haus keineswegs. Ich hatte ein Zimmer alleine zur Verfügung. Nachdem ich mich mit einer ordentlichen "Kaspress-Knödel-Suppe" gestärkt hatte, gab´s noch einen Kaffee mit Kuchen und dann ging ich auf mein Zimmer. Es war ein anstrengender Tag gewesen und so legte ich mich in meinen Schlafsack um etwas auszuruhen. Eigentlich hatte ich noch nicht vor schlafen zu gehen - aber als ich das nächste mal auf die Uhr schaute war es 01:00 Uhr. Es regnete die ganze Nacht. Dies änderte sich auch nicht, als ich um 06:30 Uhr fertig bepackt zum Frühstück ging. Auch hatte sich ein dichter Neben eingestellt, der die Sichtweite gegen Null sinken ließ.

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11. Tag am E 10 – Rupertiweg 5. Juli 2018 Über den Untersberg nach Berchtesgarden

Etappe: GH Mostwastl/Pflegerbrücke - Glanegg - Reitsteig - Zeppezauerhaus - Geiereck - Salzburger Hochthron - Mittagsscharte - Berchtesgardener Hochthron - Störhaus - Weg 410 / 14 KM / 2033Höhenmeter

Um 05:45 Uhr läutete der Wecker. Ich hatte wirklich gut geschlafen. Schnell unter die Dusche, Rucksack wieder packen, Wasser ins Trinksystem und ab in den Frühstücksraum. Kurz nach 07:00 Uhr verließ ich den Gasthof und machte mich auf nach Glanegg. Nach 2,5KM Asphalt erreichte ich den Rosittenparkplatz und damit begann der Aufstieg auf den Untersberg. Bisher wies der Rupertiweg ja keine besonderen Anstiege auf. Die Strecke vom Böhmerwald / Bärenstein bis Salzburg war ja gemütlich zu gehen.

Dies sollte sich nun schlagartig ändern. Der Reitsteig erwies sich über längere Strecken sehr steil und schwierig zu begehen. Schwierig deswegen da der Steig viele, viele Holzstufen und Leitern aufwies, die es unmöglich machten einen vernünftigen Gehrhythmus zu finden. Stundenlang ging es über diese Treppen und Stufen steil bergan. Das Wetter war schön, die Temperatur hoch in den Zwanzigern, es rann der Schweiß in Strömen. Gut dass ich mein Trinksystem aufgefüllt hatte. Der schwere Rucksack tat das seinige dazu, dass auch das Gehtempo niedrig war. Langsam gehen, viele Pausen. Kurz vor 11:00Uhr erreichte ich dann das Zeppezauer Haus und vergönnte mir eine Rast. Die Gipfelstation der Seilbahn war nicht mehr weit, 15 Minuten steile Kehren, dann war ich am Gipfel des Untersberges. Mit mir waren viele andere Menschen am Gipfel, die waren alle mit der Seilbahn hochgefahren. Zur Markierung des Reitsteiges sei angemerkt, wenn man einmal drauf ist, kann man eh nicht mehr aus. Ansonsten sind die Wege mit Farbmarkierungen und Hinweisschildern sehr gut ausgestattet.

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