28. Tag Goodbye Appalachian Trail – es war wieder wunderbar!

Tagesetappe: Sabbath Day Pond Lean To - Rangerley /9,4Mi

Das ist so mit dem Schlafen gehen am Trail - um 19:30 Uhr liegen die Ersten - und sie schnarchen. Unser Old Style-Hiker, kam am Vortag als Letzter so gegen 18:00 Uhr zum Shelter. Da waren wir schon ca. 5 Stunden vor Ort. Er war völlig ausgepumpt - nicht mehr in der Lage Wasser zu holen. Dies besorgten Glen und ich für ihn. Wir machten uns schon Sorgen, dass er beim Aufblasen seiner Matte kolabiert! Dementsprechend lag Old Style bereits vor 20:00 Uhr im Bett - und schnarchte! Er schnarchte laut und ohne Unterbrechung. Ich glaubte darauf vorbereitet zu sein! Ohrstöpsel, dann das Schlauchtuch über die Ohren - es half nichts! Nach 2 schlaflosen Stunden nahm ich eine Schlaftablette - half auch nichts. Eine Stunde später zog ich aus dem Shelter aus. Das ist der Vorteil eines Bivy-Bags. Alles drin was man zum Schlafen braucht. Ich suchte mir im Wald ein flaches Stückchen, verschloß den Bivy-Bag - es war herrlich ruhig und ich konnte endlich schlafen! So bekam ich doch noch einige Stunden Schlaf.

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27. Tag Schlaflos am A.T.

Tagesetappe: Bemis Mt. Lean To - Sabbath Day Pond Lean To / 8,3Mi

Die Nacht war einfach ein Horror! Da gibt es einen jungen Hiker der sich ausschließlich von Erdnußbutter   ernährt! Ein Glas dieser Butter soll 6.000cal haben! Dazu gibt es natürlich nur Wasser. Das alleine ist schon mehr als merkwürdig. Aber es soll sich Jeder auf seine eigene Art ruinieren! Außerdem hat sich der Junge - er mag Anfang 20zi sein - dem Ultra-Light-Hiking verschrieben; dh. kein Zelt, keinen Kocher, kein Geschirr usw. Heute morgen habe ich ihn beobachtet, den Armen reißt es ganz schön her - er zittert am ganzen Körper. Aber schnarchen tut der Junge, wie wenn er jeden Tag zig Burger essen würde.

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26. Tag Man könnte auch seinen Urinbeutel trinken

Tagesetappe: Andover - Bemis Mountain Lean To /8,7Mi

Eigentlich habe ich in meinem Hochbett ganz gut geschlafen - wenn nicht - durch das Bier bedingt - 4x pinkeln gehen notwendig gewesen wäre. Der Ab- und Aufstieg zu meinem Bett war fast so gefährlich wie die Mahoosuc Notch!  Um 06:00 Uhr war dann wieder alles gepackt, es gab noch Kaffee und ziemlich "patzige" Muffins und dann ging es wieder los. Zuerst relativ gemütlich auf den Wyman Mountain, dann ein heftiger steiler Abstieg zur Sawyer Notch. Der Aufstieg zum Moody Mountain war dann wieder steil, gerade und kräfteraubend; ebenso der Abstieg zur South Arm Road. Dann kam eigentlich erst der höchste Berg der heutigen Etappe der Old Blue Mountain.

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