25. Tag – Story Spring Shelter – Spruce Peak Shelter

Etappe: Story Spring Shelter - Spruce Peak Shelter / 18,3Mi

Die Nacht war durchwachsen und hauptsächlich nass! Gegen Mitternacht zog ein weiteres Gewitter auf und es gab herrliche Blitze – aber an Schlaf war nicht zu denken. Positiv war, dass die Hängematte selbst, der Inhalt – also ich - und die meisten Sachen die ich unter das Tarp gehängt hatte, trocken blieben. Irgendwie schaffte ich es dann doch ein paar Stunden zu schlafen. Um 05:00 Uhr war es dann wieder vorbei. Ich dachte ich sei der Erste an diesem Morgen, aber „Preacher“ war schon fleißig am Packen und bereits abmarschbereit.

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24. Tag -Mado+Preacher+Low Profile+Freebyrd+CoffeeMaker = Hiking A.T. 50+

Etappe: Hell Hollow Brook - Story Spring Shelter / 15,8Mi

Der Tag begann wie viele andere Tage davor – sehr früh! 05:15 Uhr beginne ich meine Sachen zu packen! Um 06:50 Uhr war ich wieder unterwegs. Mit dabei waren wieder meine 2 NOBOS – Mado und Low Profile, dazu kam noch ein dritter Hiker - "FreeByrd". Also im 4er Paket ging es dahin. Low Profile kann bei moderatem Trialverlauf echt ein gutes Grundtempo gehen. Wenn du mehrere Stunden hinter ihm gegangen bist – weist du was du getan hast. Nur in den An- und Abstiegen wurde er langsamer! Da wiederum hätte ich etwas schneller gehen können! Also zogen wir los und es ging mächtig dahin. Bereits um 09:00 Uhr erreichten wir den „Goddart Shelter“ – übrigens der schönste Shelter bisher - und unmittelbar darauf den „Fire-Tower am „Mt. Glastenbury – mit ca. 1.300m eine der höchsten Erhebungen in diesem Gebiet.

Goddart Shelter

Goddart Shelter

harte Biberarbeit

ganze Arbeit!

Biberburg

Biberburg

Kid Gore Shelter

Kid Gore Shelter

Mt. Stratton Firetower

Mt. Glastenbury - Firetower

Mado

Mado

Unterwegs trafen wir immer wieder „Preacher“ – einen pensionierten Pfarrer der Methodistenkirche. Er ist stolze 68zig Jahre alt und geht den A.T. seit mehreren Jahren etappenweise. Den „Kid Gore Shelter übergingen wir auch – es war der Plan zum Campground in der „Stratton–Arlington–Road“ zu gehen. Mit diesem Plan war beim „Story-Spring-Shelter“ Schluss! Es kündigte sich ein Gewitter an! Trotzdem hatten wir Glück, denn als es voll anfing zu regnen waren wir ja im Shelter. Immer mehr Hiker kamen an bis die Hütte total voll war. Kein Platz im Shelter – daher kam, nachdem der Regen aufgehört hatte, wieder die Hängematte zum Einsatz. Also letzte Nacht hatte ich sehr gut in ihr geschlafen! Kaum war ich mit dem „setup“ fertig, fing es wieder zu regnen an. Ich packte meine Kochsachen ging zum Shelter – es gab ausnahmsweise Nudeln, dazu ein heißes Orangengetränk und einen Schokoriegel. Dann ab in die Hängematte. Es regnet noch immer! Sollte das Wetter nicht besser werden, dann werde ich am Mittwoch nach „Manchester“ abbiegen und den A.T. für heuer beenden. Den eines ist jetzt schon klar – die „state-line-Vermont-New Hamsphire schaffe ich bis zum 9.8. sowieso nicht und auf nassen, rutschigen Felsen herum zu laufen ist brandgefährlich und interessiert mich eigentlich nicht! Denn im Vergleich zu Massachusetts nimmt der Untergrund in „Vermont“ wieder pennsylvanische Züge an; d.h. viele große und kleine Felsen über längere Abschnitte kombiniert mit verschieden großen Wurzeln und Schlammlöcher.

Mt Glastenbury

Grandiose

Mt. Glastenbury

Aussichten!

Mt. Glastenbury
Stratton Pond

schier endlose Weite

Irgendwo im Nirgendwo!


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23. Tag – Wenn im Foodbag große Leere herrscht

Etappe: Shet Warner Shelter - Hell Hollow Brook / 14,4Mi

Geschlafen habe ich nicht gut! Erstens ist das Schlafen in Rückenlage nicht so mein Ding und zweitens wurde es in der Nacht ziemlich kalt. Ich habe stark gefroren. Aber ein paar Stunden Schlaf tun es auch! Um 05:20 Uhr war wieder Tagwache, alles abbauen und verstauen. Dann habe ich mit „Low Profile“ und „Mado“ (= heißt Bär in der Sprache der Dakota und Siux Indianer) noch Kaffee getrunken. Anschließend ging es wieder raus auf den A.T. Die beiden NOBOS nahmen mich mit, d.h. ich konnte ihr Tempo halten und so bildeten wir einen 3er Zug und es ging ganz schön flott dahin. In „Vermont“ ist der Untergrund wieder felsiger als zuletzt in „Massachusetts“. Gegen Mittag hatten wir schon 10 Meilen zurückgelegt und der Shelter den wir ursprünglich ansteuerten war nur mehr ein paar Meilen weg. Da schlugen die Kollegen vor „draußen zu bleiben, den „Meville Nauheim Shelter zu übergehen und erst bei „Hell Hollow Brook“ unsere Zelte und Hängematten aufzuschlagen. 

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